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Schmerzen auf der Hüftaußenseite und dem äußeren Oberschenkel können können vielfältige Ursachen haben. In der Regel besteht ein Ungleichgewicht zwischen Belastung und Belastbarkeit. Dies kann sich in akuten bis hin zu chronischen Beschwerden äußern.

Um die Therapie zu planen bedarf es der genauen Analyse der Ursachen.

Tendinosen (= degenerative Sehnenveränderungen) sowie Teil- und Komplettrupturen der Gluteussehnen (Gluteus-medius- und/oder Gluteus-minimus-Sehne) wurden in der Vergangenheit als Ursache chronischer Schmerzen unterschätzt, und die Behandlung erfolgte meist unter der Diagnose Bursitis trochanterica. Ansatznahe Veränderungen dieser Sehnen können auch ohne Koxarthrose Schmerzen und Funktionsstörungen auslösen, sie können jedoch auch asymptomatisch bleiben. Seit der Begriff „Rotatorenmanschettenriss der Hüfte“ benutzt, wurden weitere Überlegungen stimuliert sowie Diagnose und Therapie verbessert worden. Die Bedeutung dieser Sehnenpathologien ist leider jedoch verzögert in das Fachwissen eingedrungen.

Ziel der Trainingstherapie muss die Kräftigung des M. gluteus medius und des M. tesor fascia lata sein. Zudem müssen sämtliche Dysbalancen der rumpfstabilisierenden Muskulatur ausgeglichen werden und Verkürzungen durch intensives Dehnen ausgeglichen werden. Die Anwendung einer sog. Fascienrolle kann Entlastung bringen.

Es lohnt sich durch professionelle Unterstützung eine Übungsreihe aufzustellen und diese konsequent durchzuführen.

Weiterführende & wissentschaftliche Literatur:

Bei einer lokalen Entzündungsreaktion in den den Gleichschichten um den großen Trochnater der Hüfte können Injektionen eine schnelle Schmerzreduzieren erzielen. Bei einer ausgeprägten (exudativen) Entzündung mit Ergussbildung finden hier Kortison-Injektion ihre Anwendung. Des weiteren können chronische Verläufe mit einer Eigenblut-Serum-Therapie (PRP) oder Naturheilmittel mit Erfolg behandelt werden.

Injektionsmöglichkeiten:

  • Kortison-Injektionen
  • PRP (speziell aufbereitetes Eigenblut-Serum)
  • Entzündungshemmende Naturheilmittel

Weiterführende & wissentschaftliche Literatur:

Die fokusierte extrakorporale Stoßwellentherapie kann die Beschwerden am großen Trochanter positiv beinflussen. Dies gelingt für einen mittelfristigen Zeitraum. Langfristige Erfolge konnten in Untersuchungen bislang nicht gezeigt werden.

Wir setzen die fokussierte Stoßwellentherapie mit dem Ziel der Schmerzreduzierung, Auflösung von Ansatzverkalkungen an den Glutelasehen und zum Anstoßen von Heilungsprozessen ein.

Weiterführende & wissenschaftliche Literatur:



Bei eingen Problemen der Trochnaterregion kann durch eine konservative Therapie keine Abhilfe geschaffen werden oder der Erfolg der konservatvien Therapie ist unzureichend.  Ist dies der Fall ist eine Operation zu empfehlen.

Gründe für eine  Operation können unter anderem Folgende sein:

– Sehnendefekt im Bereich des Trochanters
– Ausgeprägte Verkalkungen
– Verknöcherungen
– chronische, therapieresistente Entzündungen
– chronische äußere schnappende Hüfte

Auch bei fehlender Besserung nach intensiver konservativer Therapie kann eine minimalinvasive Operation zur Diagnosesicherung und gleichzeitigen Therapie angedacht werden.

In aller Regel kann eine Operation minmalinvasiv, mit Arthroskop und Spezialinstrumenten durchgeführt werden. Über wenige kleine Schnitte wird operiert und  wie bei einer Hüftgelenkspiegelung, das Gewebe geschont und somit Schmerzen reduziert.

Durch Ultraschall- und Kernspin Untersuchungen wurde die Bedeutung der akuten Schleimbeutelentzündung als Ursache von Trochanterschmerzen infrage gestellt und die Rolle degenerativer Sehnenveränderungen als Ursache von Beschwerden hervorgehoben.  Unter dem Terminus pertrochantäres Schmerzsyndrom (= PTSS) werden auch andere, lokale Ursachen wie z. B. die kalkbedingte Entzündung (Tendinosis calcarea) mit einbezogen. (im Englischen wird der Begriff GTPS – Greater Trochanter Pain Syndrom verwendet)

10–25 % der Erwachsenenbevölkerung können im Lauf Ihres Lebens an einem PTSS erkranken.
Bei einem hohen Prozentsatz der Patienten mit chronsichen Trochanterschmerzen findet man pathologische MRT-Befunde, allerdings ist der Prozentsatz symptomfreier Menschen (50 %) mit abnormalen pertrochantären Befunden nicht unerheblich und daher bedarf es einer guten Diagnostik und Analyse. Zum Beispiel ist das Auftreten von Sehnenrissen, die anlässlich der Implantation von Hüftendoprothesen festgestellt wurden ist hoch.

Sehneneinrisse lösen meist Schmerzen und eine eingeschränkte Muskelfunktion aus. Verletzungsbedungte Risse ohne Vorschädigung sind selten. Sehnenreizungen und kleine Teilrisse behandeln wir in erster Linie konservativ. Das therapeutische Spektrum ist dem der Schulterbehandlung sehr ähnlich. Häufig angewendete Verfahren sind die Traininagstherapie, lokale Infiltrationen, physikalische Behandlung und Physiotherapie. Die Wirksamkeit der Stoßwellentherapie wurde in den letzten Jahren nachgewiesen. Ein Grund zur Operatioen ergibt sich aus therapieresistenten Beschwerden und/oder dem Funktionsausfall der Glutealmuskulatur.

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