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Ellenbogen

Er wird aus Oberarm (Humerus), Elle (Ulna) und Speiche (Radius) gebildet. Die Stabilität des Gelenks ist durch Kapsel, Bänder und Sehnen der umgebenden Muskeln gegeben.
Instabilität oder Knorpelschäden führen bei weiterer gleichbleibender Belastung in aller Regel zum vorzeitigen Gelenkverschleiß mit drohendem Bewegungsverlust.

Typische Erkrankungen

Tennis-Ellenbogen / Epicondylitis humeri lateralis
Meist liegt eine Überlastung der Fingerstrecker-Muskulatur zugrunde. Der degenerativ vorgeschädigte Sehnenansatz schmerzt bei Belastung. Diese Reizung kann durch gezielte Dehnübungen, Massagen, Spritzen und Stoßwellentherapie ausgeheilt werden. Chronische Verläufe, die über ein Jahr andauern, bedürfen jedoch meist einer Operation.

Radiusköpfchenfraktur
Meist ist ein Sturz der Grund für einen Bruch des Radiusköpfchens. Während geringgradig verschobene Brüche (Mason I-II) konservativ ausheilen, sollten höhergradige Verletzungen oder verschobene Brüche operiert werden.

Bizepssehnenriss
Reißt die Bizepssehne an ihrem Ansatz ab, fehlt vor allem die Kraft, die Hand nach außen zu drehen (Supinations-Bewegung). Durch eine Operation kann die abgerissene Sehne wieder befestigt werden.

Golfer – Ellenbogen / Epicondylitis humeri medialis
Hierunter wird die innenseitige Ansatzreizung der Fingermuskulatur (Beuger) verstanden. Wie auch bei der lateralen Epicondylitis (Tennisellenbogen) wird sie stadiengerecht mit Dehnübungen, Massagen, Spritzen und Stoßwellentherapie behandelt.

Schleimbeutelentzündung / Bursitis olecrani
Es handelt sich um eine durch Unfall oder Überlastung bedingte Schwellung im Schleimbeutel an der Ellenbogenspitze. Sollte die konservative Therapie versagen, wird die Entfernung des chronisch entzündeten Schleimbeutels empfohlen.

Freie Gelenkkörper
Bei Bewegung des Ellenbogens kommt es zur spontanen Einklemmung des freien Gelenkkörpers. Um einen weiteren Gelenkschaden zu vermeiden, muss dieser Gelenkkörper entfernt werden.

Extensorenläsion
Sie kann eine degenerative Veränderungen sein, doch auch Unfälle können zum Einreißen des Extensoren-Sehnen-Ansatzes (ECRB und Ext. dig. communis) führen. Ähnliche Beschwerden wie bei der Epicondylitis sind die Folge. Konservative Therapien sind hier leider nicht zielführend

Ellenbogensteife / Arthrofibrose
Meist tritt diese nach einem Unfall oder langer Ruhigstellung auf. Sind intensive Dehnübungen ohne Erfolg, kann eine arthroskopische Artholyse (Gelenklockerung) das Bewegungsausmaß wieder herstellen.

Morbus Panner / Osteochondrosis dissecans
Zwei verschiedene Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter führen zu einem Absterben einzelner Knochen-, Knorpelanteile im Ellenbogengelenk. Die Therapie erfolgt stadiengerecht und bedarf meist einer minimalinvasiven operativen Intervention.

Ellenbogen-Ausrenkung
Meist führt ein Sturz zur Ausrenkung des Ellenbogens. Hierbei kommt es unweigerlich zur Verletzung der Seitenbänder und der Kapsel. In Abhängigkeit des Instabilitätsgrades kann eine konservative oder operative Therapie eingeschlagen werden.

Ellenbogengelenk-Arthrose
Zuerst wird meist ein belastungsabhängiger Schmerz, aber auch eine zunehmende Streck- und Beugehemmung beobachtet. Stoßbelastungen sollten vermieden werden. Bilden sich freie Gelenkkörper oder klemmen Verknöcherungen ein, wird die minimalinvasive Operation empfohlen. Der endoprothetische Ersatz sollte sehr zurückhaltend eingesetzt werden.

Therapieformen

Verletzungsfolgen und Erkrankungen des Ellenbogens sind meist gelenkerhaltend zu therapieren.

Wir nutzen je nach Bedarf das ganze Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten, von rein konservativer Therapie, speziellen Injektionsbehandlungen oder Stoßwellenbehandlung bis hin zu den operativen Lösungen.

In letzterem Fall sind wir besonders spezialisiert auf minimalinvasive und arthroskopische Operationen.

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