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Der Ellenbogen beinhaltet drei Gelenke und wird aus dem Oberarm (lat. Humerus), der Elle (lat. Ulna) und der Speiche (lat. Radius) gebildet.  Die Stabilität des Gelenkes ist durch die Kapsel, Bänder und Sehnen der umgebenden Muskeln gegeben.

Eine Instabilität oder ein Knorpelschaden führt bei weiterer gleichbleibender Belastung in aller Regel zum vorzeitigen Gelenkverschleiß mit einem drohendem Bewegungsverlust.

Therapieformen

Das ganze Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten von rein konservativer Therapie, über spezielle Injektionsbehandlungen, Stosswellenbehandlung bis hin zu den operativen Behandlungen wird von uns genutzt.

Verletzungsfolgen und Erkrankungen des Ellenbogens sind meist gelenkerhaltend zu therapieren. Besonders spezialisiert sind wir auf die gelenkerhaltenden, minimalinvasiven und arthroskopischen Opertionen am Ellenbogengelenk.

Ein kurzer Überblick über Erkrankungen am Ellenbogen

Tennisellenbogen / Epicondylitis humeri lateralis

Zugrunde liegt meist eine Überlastung Fingerstrecker-Muskulatur. Der degenerativ vorgeschädigte Sehnenansatz schmerzt bei Belastung. Diese Reizungen werden durch gezielte Dehnübungen und Massagen, Spritzen und Stosswellentherapie zur Ausheilung gebracht.
Chronische Verläufe > 1 Jahr bedürfen meist einer Operation.

Radiusköpfchenfraktur

Meist ist ein Sturz der Grund für einen Bruch des Radiusköpfchens. Während geringgradig verschobene Brüche (Mason I-II) konservativ ausheilen, sollten höhergradige Verletzungen oder verschobene Brüche operiert werden.

Bizepssehnenriss

Reisst die Bizepssehne an ihrem Ansatz an der Speiche ab, fehlt vor allem die Kraft, die Hand nach außen zu drehen (Supinations-Bewegung). Nur durch eine Operation kann die abgerissene Sehne wieder befestigt werden.

Golfer – Ellenbogen / Epicondylitis humeri medialis

Hierunter wird die innenseitige Ansatzreizung der Fingermuskulatur (Beuger) verstanden. Die Therapie ist wie bei der lateralen Epicondylitis (Tennisellenbogen) stadiengerecht mit Dehnübungen und Massagen, Spritzen und Stosswellentherapie.

Schleimbeutelentzündung / Bursitis olecrani

Durch einen Unfall oder Überlastung bedingte Schwellung im Schleimbeutel an der Ellenbogenspitze. Sollte die konservative Therapie versagen wird die Entfernung des chronisch entzündeten Schleimbeutels empfohlen.

Freie Gelenkkörper

Bei Bewegung des Ellenbogens kommt es zur spontanen Einklemmung des freien Gelnkkörpers im Gelenk. Um einen weiteren Gelenkschaden zu vermeiden, muss dieser Gelenkkörper entfernt werden.

Extensorenläsion

Degenerative Veränderungen, aber auch Unfälle können zum Einreissen des Extensorensehnen-Ansatzes (ECRB und Ext. dig. communis) führen. Ähnliche Beschwerden wie bei der Epicondylitis sind die Folge. Konservative Therapien sind hier leider nicht zielführend

Ellenbogensteife

Meist tritt diese nach einem Unfall oder langer Ruhigstellung auf. Sind intensive Dehnübungen ohne Erfolg kann eine arthoskopische Artholyse (Gelenklockerung) das Bewegungsausmaß wieder herstellen.

Morbus Panner / Osteochondrosis dissecans

Zwei verschiedene Erkankungen im Kindes- und Jugendalter führen zu einem Absterben einzelner Knochen- / Knorpelanteile im Ellenbogengelenk. Die Therapie erfolgt stadiengerecht und bedarf meist einer minimalinvasiven operativen Intervention.

Ellenbogen – Ausrenkung

Meist führt ein Sturz zur Ausrenkung des Ellenbogen. Hierbei kommt es unweigerlich zur Verletzung der seitenbänder und der Kapsel.  In Abhängigkeit des Instabilitätsgrades kann eine konservative oder operative Therapie eingeschlagen werden.

Ellenbogengelenkarthrose

Zuerst wird meist ein belastungsabhängiger Schmerz, aber auch eine zunehmende Streck- und Beugehemmung beobachtet. Stoßbelastungen sollten vermieden werden.Bilden sich freie Gelenkkörper oder klemmen knöcheren Renadanbauten ein, wird die minimalinvasive Operation empfohlen.
Der endoprothetische Ersatz sollte sehr zurückhaltend eingesetzt werden.

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Vertreten durch:
Gemeinschaftspraxis für Orthopädie und Chirurgie, eingetragene Partnerschaft
Volker Apell, Dr. med. Karin Greiner-Simank, Dr. med. Christoph Fertig, Dr. med. Peter Simank, Dr. med. Matthias Walcher 

 

Berufsrechtliche Angaben

Berufsbezeichnung Arzt verliehen in Deutschland

Ärztekammer
Landesärztekammer Bayern

Zuständige Kassenärztliche Vereinigung
Kassenärztliche Vereinigung Bayerns

Berufsrechtliche Regelungen
Die Berufsordnung ist zu beziehen, beziehungsweise einzusehen, bei der zuständigen Landesärztekammer

Design & Umsetzung

Gestaltung & Konzeption:
DBDB | www.dbdb.de

Programmierung:
macmyday | www.macmyday.de