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Das Hüftgelenk besteht aus der Pfanne (Becken) und dem Hüftkopf (Oberschenkel), Knorpel, Gelenklippe und Kapsel.
Es wird beim Stehen, Gehen und Sport zeitweise mit dem Vielfachen des eigenen Körpergewichtes belastet.

Die Hüftpfanne und der Hüftkopf bilden das größte Kugelgelenk des Menschen. Der Knorpel des Gelenkes ermöglicht das sanfte Gleiten des Oberschenkelkopfes in seiner Gelenkpfanne. Die elastische Gelenklippe (Labrum) dient der Vergrößerung der Auflagefläche, Abdichtung des Gelenkes und Kraftübertragung zwischen den Gleitflächen von Pfanne und Hüftkopf. Die Stabilität des Gelenkes ist durch die Form, die Kapsel,  Bänder und Sehnen der Becken-Hüftmuskulatur gesichert.

Eine Schädigung des Knorpels oder der Gelenklippe führt bei weiterer gleichbleibender Belastung in aller Regel zum vorzeitigen Gelenkverschleiß, der so genannten Arthrose.

Therapieformen

Das primäre Ziel der Behandlung muss der Gelenkerhalt und die Wiederherstellung der schmerzfreien Belastbarkeit sein. Wir nutzen das ganze Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten von rein konservativer Therapie, über spezielle Injektionsbehandlungen bis hin zu den operativen Behandlungen.

Viele Erkrankungen und Verletzungen im Bereich des Hüftgelenkes und der hüftumgreifenden Weichteile sind durch rekonstruierende Verfahren zu therapieren. Besonders spezialisiert sind wir auf die arthroskopische Durchführung der gelenkerhaltenden  Hüftgelenksoperationen. Nur im Fall einer ausgeprägten Hüftgelenksarthose, dem Stadium des fortgeschrittenem Verschleiß des Gelenkes , ist eine Gelenkersatz mit einer Prothesen sinnvoll.

Ein kurzer Überblick über Erkrankungen am Hüftgelenk

Impingement der Hüfte

Durch einen Formfehler bedingtes Engpass-Syndrom des Hüftgelenks.
Wir erklären die drei wichtigsten Impingementformen hier.

Labrum- / Gelenklippenschaden / Knorpelschäden

Durch Überlastung oder Unfälle hervorgerufen. Sie verursachen Schmerzen bei Beugung und Rotation. Da das Labrum eine wichtige Funktion im Gelenk einnimmt, sollten symptomatische Verletzungen Behandelt werden. Knorpel hat leider fast kein Heilungspotential. Deshalb sollte ein isolierter Knorpelschaden durch operative Techniken behandelt werden, solange noch keine höhergradige Arthrose vorliegt.

Arthrose

Hierunter versteht man eine Erkrankung des gesamten Gelenkes. Eine chronische Entzündung, degenerative Veränderungen des Knorpels und Knochenstruktur gehen mit einer Arthrose einher. Die Arthrose ist zu heutigen Zeitpunkt (egal in welchem Gelenk) nicht heilbar. In fortgeschrittenen Stadien sollte ein Gelenkersatz durchgeführt werden.

Schleimbeutelentzündung / Pertrochantäres Schmerzsyndrom

Auf der Außenseite, am grossen Rollhügel (lat. Trochanter) setzen die Gesäßmuskeln an. Zwischen diesen Muskeln liegen mehrere Schleimbeutel (Bursen). Schmerzen in diesem Bereich werden unter dem Sammelbegriff „peritrochantärem Schmerzsyndrom“ zusammengefasst. Früher hat man von einer Schleimbeutelentzündung gesprochen. Eine genaue Diagnostik ist notwendig.

Dysplasie

Dysplasie bedeutet Fehlform. Bei der Hüfte beschreibt dieser Ausdruck eine zu schwache Überdachung der Hüfte. Es besteht ein zu kleine Hüft-Pfanne. In Deutschland werden diesbezüglich die Hüften bereits in der 3. Woche nach Geburt (U3) kontrolliert. Bei einer sogenannten Reifestörung wird die drohende Dysplasie mit einer Spreizhose behandelt.
Wird diese erst später erkannt, sollte eine Becken-Umstellung durchgeführt werden.

Hüftkopfnekrose

Ein Absterben eines Teils des Hüftkopfes ist die Folge einer mangelnden Durchblutung. In Abhängigkeit der Ausdehnung und Schwere ist ein Gelenkerhalt oder ein Gelenkersatz zu empfehlen.

Hüftschnupfen

Meist in Folge eines Infektes auftretende nicht bakterielle Entzündung der Hüfte.  Dei Ursahce ist bis dato ungeklärt.
Meist tritt Sie bei Kindern auf. In seltenen Fällen können auch Erwachsene betroffen sein.
Meist reicht die konservative Therapie mit Tabletten.

Epiphysiolyse / Abrutschen der Wachtumsfugen

Eine Instabiltät der Wachstumsfugen führt zum Abrutschen nach hinten / innen / unten des Hüftkopfes. Die Ursache ist bis dato ungeklärt. Jungen sind häufiger betroffen als Mädchen. Frühzeitig erkannt, kann einen Stabilisierung vor Spätfolgen retten.

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Vertreten durch:
Volker Apell

Berufsrechtliche Angaben

Berufsbezeichnung Arzt verliehen in Deutschland

Ärztekammer
Landesärztekammer Bayern

Zuständige Kassenärztliche Vereinigung
Kassenärztliche Vereinigung Bayerns

Berufsrechtliche Regelungen
Die Berufsordnung ist zu beziehen, beziehungsweise einzusehen, bei der zuständigen Landesärztekammer

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