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Das Handgelenk

Das Handgelenk ist ein sehr kompliziert aufgebautes Gelenk, das sich aus den beiden Unterarmknochen (Speiche und Elle) sowie der ersten Reihe der Handwurzelknochen zusammensetzt. Eigentlich handelt es sich um zwei Gelenke, nämlich das eigentliche Handgelenk für die Beugung/ Streckung und Abbiegung nach speiche- und ellenseitig, sowie das Unterarmdrehgelenk zwischen Speiche und Elle für die Rotation der Hand. Um diese drei Bewegungsrichtungen zu ermöglichen, ist am ellenseitigen Handgelenk eine Knorpelscheibe zwischen Ellenkopf und Mondbein eingeschaltet, ähnlich dem Meniskus im Knie. Diese Knorpelscheibe wird „Diskus“ genannt.

Bei Stürzen auf die Hand kann dieser Diskus verletzt werden und reißen entweder im Zusammenhang mit einem Unterarmbruch oder auch isoliert. Daneben gibt es im Rahmen von Verschleißerkrankungen Veränderungen am Diskus, die Schmerzen bereiten können.

Auch Bänder, die die Handwurzelknochen miteinender verbinden und so zur Stabilität beitragen, können im Rahmen von Verletzungen reißen oder sich degenerativ verändern und Schmerzen verursachen.

Diese Schmerzen sind häufig unter oder nach Belastung der Hand vor allem zur Nacht verstärkt und benötigen zunehmend längere Zeit, um sich wieder zu beruhigen.

Zur Diagnostik dieser Veränderungen werden Röntgenbilder des Handgelenkes und spezielle Belastungsaufnahmen angefertigt, die Hinweise auf die Schmerzursache geben. Zur weiteren Abklärung ist häufig auch eine Kernspinuntersuchung (MRT) erforderlich.

Handgelenk Arthroskopie

Wenn sich der Verdacht bestätigt, wird die Arthroskopie (Gelenkspiegelung) empfohlen. Dieser Eingriff erfolgt ambulant. Dabei wird über zwei kleine nur 1 cm lange Schnitte am streckseitigen Handgelenk mit einer Kamera in das Gelenk eingegangen, um sich ein direktes Bild von der Situation zu machen. Gleichzeitig werden Instrumente in das Gelenk eingeführt, mit denen die Bänder und der Diskus auf Veränderungen untersucht werden. Nach Sichtung der Verhältnisse können die verletzten Anteile des Diskus oder Bandreste mit Hilfe kleiner Stanzen oder Messer entfernt werden. Veränderungen an der Knorpeloberfläche werden geglättet, das gesamte Gelenk gespült. Diese Operation kann nach Rücksprache mit den Narkoseärzten in Armbetäubung oder in Vollnarkose durchgeführt werden. Wenn Sie möchten, können Sie die Operation auf dem Monitor mitverfolgen.

Nach Beendigung der Spiegelung werden die Wunden verschlossen, ein Verband angelegt und das Gelenk mit einer Kunststoffschiene zum selbsttätigen Abwickeln ruhiggestellt. Die Finger können Sie sofort nach Abklingen der Betäubung bewegen und wieder einsetzen. Für den Tag nach der Operation erhalten Sie einen Nachschautermin in der Praxis. Dabei reicht meistens schon ein Pflaster für die Wunden aus. Die Schiene bleibt für ca. 5-7 Tage. Anschließend kann das Handgelenk wieder im vollen Umfang bewegt werden. Manchmal ist zusätzlich krankengymnastische Unterstützung nötig. Die Fäden werden nach etwa 12 Tagen entfernt. Bis zur vollen Erholung und Belastbarkeit bedarf es je nach Verletzung nochmals ca. 2-4 Wochen.

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